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Dossier bpb.de


Vorwort

Afrikanische Diaspora in Deutschland

Der gegenwärtige Stellenwert von Menschen afrikanischer Herkunft steht in Deutschland im Schatten einer kolonialen Vergangenheit, die immer noch weitgehend verdrängt ist. Dies hat zur Folge, dass die Existenz einer seit vielen Generationen in diesem Lande ansässigen afrikanischen Diaspora in gängigen Diskursen der Mehrheitsgesellschaft bis heute entweder negiert oder aus verengter Perspektive betrachtet wird. Mit diesem Dossier möchte die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb die unterschiedlichen Themen der afrikanischen Diaspora und die vielfältigen Schwarzen Perspektiven einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen. Die Texte und Materialien stammen in erster Linie von afro-deutschen Autorinnen und Autoren. In diesen spiegelt sich eine eigenständige Schwarze Geschichte wider, die einen integralen Bestandteil der deutschen Vergangenheit und Gegenwart darstellt und deren Repräsentanten und Akteure in Bildung, Kunst, Politik, Medien und Community erstmals vorgestellt werden.
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Dossierinhalt

Medien

Fernsehen, Film, Comics: Wie sieht das Bild aus das in den Medien von Schwarzen Deutschen vermittelt wird? Und welches Image von Deutschland transportieren die afrikanischen Medien?

Geschichte und Bildung

Die Geschichte Schwarzer Menschen und ihre historische Wahrnehmung sind geprägt von der kolonialen Vergangenheit. Umso wichtiger ist es, eine klare Unterscheidung zwischen den realen Erfahrungen Schwarzer Menschen und ihrer diskursiver Missrepräsentation zu treffen.

Politik

Viele Schwarze Menschen werden tagtäglich mit institutioneller rassistischer Diskriminierung konfrontiert. Ein wesentlicher Teil der Community-Arbeit besteht deshalb darin, solidarische Beziehungen und Kontakte herzustellen.

Community

Die politische Arbeit von ISD und ADEFRA ist als eine Bewusstseins- und "Empowerment"-Bemühung zu verstehen, um eine Unsichtbarkeit aufzubrechen, die in der individuellen Vereinzelung wurzelt. Im Verlauf der letzten zwei Jahrzehnte haben ihre Bemühungen viele Schwarze Menschen zusammengebracht.

Kunst

Schwarze kulturelle Produzenten jenseits der Musik- und Unterhaltungsbranche werden in Deutschland bislang kaum zur Kenntnis genommen. Kuratoren wie Ekwui Enwezor haben darauf aufmerksam gemacht, dass die "Commodity: Afrikanische Diaspora" auch hier zu Lande erfolgreich vermarktet wird.


 

Privatfoto der Familie von Theodor Michael in den 20er Jahren
© Privatarchiv Paulette Reed-Anderson, Center for African Diaspora Research in Germany

Geschichte


Angelo Soliman und seine Freunde im Adel und in der geistigen Elite

Angelo Soliman stand bis 1806 ausgestopft im Naturalienkabinett von Wien. Nach neueren Forschungen hat er seine Haut für dieses rassistische Ausstellungskonzept wohl selbst gespendet.

Kunst


Schwarze Kunst und Globalisierung

Die Werke bildender Künstler verleihen den Erfahrungen der Generation Schwarzer Menschen Ausdruck, die sich bisher als vereinzelte geschichtslose Minderheit gesehen haben.

Medien


Fantasien in Schwarzweiß

So unsichtbar Schwarze Deutsche lange Zeit blieben, so sichtbar waren sie dennoch auf der Kino-Leinwand. Diese Sichtbarkeit trug jedoch erheblich dazu bei, ihre Individualität zu verleugnen.

Community

Professional Kultur®evolution inna Germany

Afro-deutsches Bewusstsein ist Schwarzes Bewusstsein in der Diaspora, das keine gemeinsame nationale Geschichte, keinen gemeinsamen kulturellen oder ethnischen Hintergrund hat. Das Projekt "cyberNomads" fördert diese Vielfalt der Geschichten und trägt sie in die Öffentlichkeit.

Politik

Sondergesetzgebung, strukturelle Gewalt und Repression

Im Angesicht einer Sondergesetzgebung müssen Schwarze Menschen, die sich als Flüchtlinge und Asylsuchende in Deutschland aufhalten, ihren Alltag bestreiten. Die Black Students Organisation leistet Hilfestellung im Kampf gegen staatliche Macht oder individuelle Ohnmacht.

Musik

Die "Brothers Keepers"-Story

Brothers Keepers: afro-deutsche Musiker geben ein Statement gegen rassistische Gewalt ab. Mit den Erlösen aus Konzerten und Plattenverkäufen helfen sie den Opfern, sie sind Ansprechpartner von Initiativen, die dem rechten Alltagsterror entgegenstehen.
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