Der Braune Mob e.V. | Kampagne gegen öffenliche Rassismen
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Kampagne gegen öffenliche Rassismen

Uns haben schon viele Menschen geschrieben, die ihre Besorgnis über öffentliche und verharmloste Rassismen, wie z.B. Eis- und Getränkenamen ausdrücken wollten. Aus diesem Grund haben wir diese de-zentrale Kampagne ins Leben gerufen. Für alle, die ein Zeichen gegen Rassismus setzen wollen! Hier findet Ihr Karten und Sticker zum Download:

Nr. 1

motiv01

z.B. für:

  • Eis-N***r
  • Cola-Bier “N***r” oder sonstige “originelle” Speisekarten

Nr. 2

motiv02

z.B. für:

  • schwarze Diener als Garderobenständer

Nr. 3

motiv03

z.B. für:

  • “Café Kolonial”
  • “Kolonial-Chique” o.ä.

Wirf die Karte ein oder drück sie der Geschäftsführung direkt in die Hand. Der dazugehörige Sticker macht sich sicher gut sichtbar außen am Etablissement. Druck die Sticker einfach auf Aufkleberpapier aus! (achte darauf, dass sich der Aufkleber rückstandslos entfernen lässt) Und dann?… Wenn du Lust hast, schreib uns, wie deine Aktion gelaufen ist. Hat sich was geändert? Was gab’s für Reaktionen? Bist du auf Schwierigkeiten gestoßen? Hast du unerwartet Unterstützung erhalten? Schick uns Bilder oder teile uns mit, wie es sich für dich angefühlt hat, gegen Rassismus Stellung zu beziehen – ob persönlich oder heimlich. Und natürlich: schick uns gerne Deine lustigsten oder besten Umbenennungsvorschläge. Wir stellen dann eine Liste online. Selbstverständlich bleibst Du bei uns vollständig anonym (außer Du willst ausdrücklich genannt werden). Viel Spaß und Erfolg beim Abgeben/Verteilen/Aufkleben! Testimonial:

“Finde die dezentrale Aktion mit den Aufklebern sehr gut und hab damit auch schon Erfolg gehabt. Hab einen passenden Aufkleber an eine schwarze Diener- bzw. Sklavenfigur vor einem Siegburger Friseurgeschäft, das auch noch den völlig unpassenden Namen “Neues Konzept” führt, geklebt, und siehe da, nach zwei Tagen war die Figur weg und ist seitdem auch nicht wieder aufgetaucht. Hurra!!! Verena” “Zu der Kampagne mit dem Schokoeisüberzug eine erfreuliche Nachricht: neulich begegnete mir in Cuxhaven erstmals ein “Schokotaucher” auf einem Schild eines Eisladens. Es geht also auch anders. Tobi” “Ich wollte Ihnen sagen, dass ich Ihre Seite sehr gut, aufschluss- und hilfreich finde. Als ich auf Ihrer Seite war, ist mir aufgefallen wie oft Menschen in meiner unmittelbaren Umgebung rassistische Sprüche oder rassistisches Gedankengut von sich geben. Z.B. wenn eine Freundin von mir zu einem schwarzen Jungen Dinge sagt wie: “oh darf ich mal deine Haare anfassen” oder “ach ich finde Schwarze so toll, die können so gut singen.” oder wenn eine andere Freundin einen schwarzen Mann einen “leckeren Brownie” nennt. Ich wusste früher nicht genau ob das überhaupt Rassismus ist, weil es bestimmt nicht negativ gemeint war, aber weiß ich es jetzt und bin mir dessen bewusst. Ich hoffe ich kann ab jetzt mit einem bewussteren Blick durch den Alltag gehen und gegen Rassismus ankämpfen. Ich will in keiner rassistischen Gesellschaft leben! mit freundlichen Grüssen Franziska”